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 Betreff des Beitrags: schwere Zeiten
BeitragVerfasst: 8. November 2010, 13:35 
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Bluuber Bernd
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Registriert: 04.2009
Beiträge: 67
Wohnort: Berlin
Geschlecht: männlich
Hi ihr lieben, bei diesen Thema versuche ich euch eine Situation zu erklären die mir zur zeit echt schwer fällt, ich bitte euch um verzeihung wenn dies hier etwas durcheinander klingt ich hoffe trotzdem das ihr dies gut lesen könnt.

Im Januar 2010 habe ich manchen mitgeteilt gehabt das die Mutter von meinem besten Kumpel (Patrick Fiedler)durch ein Loch an der Aorta gestorben ist. Dieses Loch hatte sich bei dieser Frau nach und nach im leben gebildet gehabt, so wie ich bescheid weiß ist dies eine Krankheit gewesen. . . meine besten Kumpel in dieser Situation mit seinem Vater und den Geschwistern zusammen zu unterstützen war nicht gerade einfach, wie auch . . . ich konnte ihnen nur immer wieder meine Hilfe anbieten was in den letzten tagen auch immer schwerer wurde da ich mich auf meine Prüfung konzentrieren muss . . .

. . . nun ist die Situation nicht einfacher geworden im gegenteil sie hat sich verschlimmert . . . bei den Vater wurde in der zeit der Unterstützung ein geschwür festgestellt, sie fanden bei ihm Lungenkrebs. das geschwür lies sich durch eine strahlenTherapie behandeln, aber der Lungenkrebs blieb, in einem Krankenhaus fanden sie dann herraus das sich metastasen bis in den Kopf verteilt hatten. Der Vater musste die zeit entweder im Krankenhaus verbringen oder konnte nach hause wo er dann aber auch im Bett liegen musste, viele Ärzte viele Behandlungen viel Stress für den Vater. Essen und trinken wurde von mal zu mal weniger da der geschmackssinn verloren gegangen ist, nichtmal ein Stück Kuchen zum Geburtstag seines Sohnes bekam er runter, dadurch wurde er durch eine Flüssigkeit künstlich ernährt.
Am Donnerstag den 4 Nov 2010 konnte der Vater abermals nach hause, sein Zustand war im Krankenhaus gut aber als er dann nach hause kam verschlechterte dieser sich, er bekam Atemnot.
Am 5 Nov traf ich mich dann mit meinem besten Kumpel weil wir uns seit guten 3 Wochen nicht gesehen hatte, Quatschden über die zeit und die Welt und natürlich über seinen Vater . . .wie als wäre er vorbestimmt gewesen, kamen wir beide auf die Idee das ich doch mal nächsten Tag mit zum Vater komme. . . gesagt getan nächster Tag ( 6 Nov) also zu seinem Vater, ihn gedrückt mit ihm geredet (so weit es ging), man hat schon gemerkt das er sehr nebensich steht, es gab Phasen wo er einfach ins nichts guckte und man merkte das er ganz weit von uns weg war mit den Gedanken, zum Abend hin wurde es dem Vater etwas viel und er wollte uns raus haben, wir fuhren los und 5 min später bekamen wir einen Anruf das der Vater gerade raus auf den Balkon musste da er sonst keine Luft bekommen würde, im Eilverfahren also gleich wieder zurück und den Notruf die Situation mitgeteilt, 2 notrufdienste kamen zu uns die alles machten damit er wieder besser Luft bekam, er kam auf die nächst liegende intensivstation.
Patrick ging dann hinein um mit dem Arzt zu reden wobei ich draußen mit den Geschwistern saß, wir durften lange warte . . .und das nicht ohne Grund, er gab nun 2 Optionen, entweder würde der Vater in ein künstliches koma gelegt werden wobei die Lunge dann direkt beatmet wird und er noch 2 Wochen zu leben hätte oder sie würde ihm Medikamente geben gegen die schmerzen und einen Schlauch zur Beatmungshilfe dann würde er in den nächst Stunden sterben da sich die metastasen im Körper verstreut haben und auch ins Gehirn. viel zeit verbrachten wir im Krankenhaus für die Entscheidung und viel wurde geweint, vom Kopf her versuchten wir uns darauf einzustellen und verabschiedeten uns soweit von dem Vater das er nichts mitbekam davon.
7 Nov, durch einen Anruf vom Arzt wurde uns mitgeteilt das sich der Zustand vom Vater erstmal wieder stabilisiert hat, da die Medikamente beruhigend wirken, zusätzlich wurde herrausgefunden das an der Atemnot eine Lungenentzündung schuld ist, die es möglich wäre zu bekämpfen, aber leider nicht den Rest, der Vater wurde von der intensivstation auf eine normale station gebracht um das umfallt der komapatienten zu meiden damit er es schöner hat. ich war den ganzen Tag mit Patricks kleiner Schwester nur im Krankenhaus, zwischendurch war Patrick mit seinem kleinen Bruder zu hause, zur Ablenkung und um etwas zu schlafen, Stunden um Stunden vergingen beobachteten den Vater beim schlafen oder im halben wachzustand die zeit verging vom Gefühl so schnell, später wurde die kleinen Geschwister dann um 22 Uhr nach hause gebracht und um 24 Uhr machte ich mich dann auf den weg nach hause, weil ich mir vornahm zur schule zu gehen Nächten Tag.
Nun haben wir den 8 Nov und ich sitze hier zu hause esse ne Kleinigkeit und schreibe diesen Text, weiss gerade auch nicht wirklich weiter was ich schreiben soll, werde mich gleich wieder auf den weg ins Krankenhaus machen, weiss noch nicht wie die tage nun weiter verlaufen.

Ich schrieb diesen Text um meine Gedanken freien lauf zu lass und dies euch zu erklären.

Mit freundlichem Gruß euer Moku.

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 Betreff des Beitrags: Re: schwere Zeiten
BeitragVerfasst: 8. November 2010, 16:50 
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wenig Schreiber
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Hey Jerry mach dir nicht einen zu großen kopf um die schule Patrick braucht dich jetzt und das was du verpasst werden ich und Max dir schon zeigen.
Es ist sicher hart ein Elternteil zu verlieren aber in so kurzer zeit so viel angst haben zu müssen das man beide verliert kann ich mir garnicht vorstellen.
Bitte sag Patrick und seinen Geschwistern das sie mein vollstes Mitgefühl haben.

liebe grüße Phillipp

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 Betreff des Beitrags: Re: schwere Zeiten
BeitragVerfasst: 8. November 2010, 19:27 
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Spammer
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Registriert: 03.2009
Beiträge: 199
Wohnort: Köln
Geschlecht: männlich
Das ist schon schwer niederschlagend was Du da geschrieben hast Moku.

Kümmer Dich so gut es geht um Deinen Freund und seine Geschwister.

Und wenn Du jemanden zum reden brauchst, dann meld Dich ruhig bei mir.

MfG
Averna

P.S.: Handy ist momentan ausser Dienst, Festnetznummer lautet 0221 - 8884923.

_________________
I don't have a drinking problem. I drink. I get drunk. I fall down. No problem.

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 Betreff des Beitrags: Re: schwere Zeiten
BeitragVerfasst: 9. November 2010, 00:38 
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Bluuber Bernd
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Registriert: 04.2009
Beiträge: 67
Wohnort: Berlin
Geschlecht: männlich
Thomas Fiedler, 46 Jahre alt
gestorben am 8. November 2010
um 18:40 Uhr

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.|||Vater/Sohn/Freund|||.
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 Betreff des Beitrags: Re: schwere Zeiten
BeitragVerfasst: 9. November 2010, 07:58 
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Stresser
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Registriert: 03.2009
Beiträge: 125
Geschlecht: männlich
Das Tut mir leid. So ein schwerer schicksalsschlag für die die ihn gern hatten. Ich glaub nur wenige können verstehen was jetzt in der Familie vorsich geht, mein herzliches Beileid an alle!

Sollte ich irgendwie helfen können sags einfach ich bin immer und überall für dich da!

Vincent

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Hier gibt es was das gibts gar net......
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I am Warlock
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 Betreff des Beitrags: Re: schwere Zeiten
BeitragVerfasst: 9. November 2010, 18:53 
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Spammendes Individuum
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Registriert: 03.2009
Beiträge: 172
Geschlecht: nicht angegeben
Kann ich alles gut nachvollziehen. Mein Vater ist mit 45 Jahren an Darmkrebs zuhause gestorben.
Erst OP, danach Ansage dass er noch ein halbes Jahr hat - und das hat bald auf den Tag gestimmt.
Wenn du jemanden zum Reden brauchst, du halt meine Nummer.

LG Anomna

_________________
Wenn der Klügere immer nachgibt regieren die Dummen die Welt.^^


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 Betreff des Beitrags: Re: schwere Zeiten
BeitragVerfasst: 9. November 2010, 20:51 
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Spammerin
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Registriert: 03.2009
Beiträge: 171
Geschlecht: weiblich
Hey Jerry,

hab das alles grad erst gelesen und bin jetzt ganz mitgenommen. Mein herzliches Beileid. Ich wünsche euch allen viel Kraft, um diese harte Zeit durchzustehen. Du bist ein klasse Freund, bei dem man froh sein kann, ihn zu haben.

Wenn du in der nächsten Zeit mal ein paar Stunden frei und Lust zu reden hast, wäre es schön wenn wir uns mal auf ein Stück Kuchen treffen... Du weißt wo =) Sag einfach Bescheid, ich kann mir immer Zeit nehmen.

Noch mal viel Kraft euch, fühl dich mal fest gedrückt.

Fredi

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Whenever someone says "pls" because it's shorter than "please", I say "no" because it's shorter than "yes".


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 Betreff des Beitrags: Re: schwere Zeiten
BeitragVerfasst: 10. November 2010, 22:08 
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wenig Schreiber
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Registriert: 06.2009
Beiträge: 30
Geschlecht: männlich
Hey Jerry

Von mir auch mein vollstes Mitgefühl und ein herzliches Beileid.
Ich kann es voll und ganz nachvollziehen wie schwer einem das fällt wenn man nenn Menschen im Leben verliert da für mich das Jahr beschissen angefangen hat und enden wird so wie ich bis dato weiß da ich innerhalb von 4 Monaten 5 Menschen die mir in meinen Leben total wichtig waren verloren hab kann ich deine Situation voll und ganz nachvollziehen leider weiß ich auch schon das der 6te nur noch auf den letzten Tag wartet was in diesem Jahr leider noch geschehen wird. :cry: :cry:

Da ich die ganze Situation sehr gut wie gesagt nach vollziehen kann und du vieleicht reden willst oder so ruf einfach durch und wir unternehmen dann kurzfristig oder so

MFg Ando

_________________
Die die mich kennen mögen mich, Die die mich nicht mögen Können Mich!!!

Menschen die oft verletzt wurden sind Gefährlich! Denn sie wissen wie man überlebt!!


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